WESMO by DREXLER Differenzialsperre

Differenzial

WESMO by Drexler Differenzialsperre für 7" Differenzial
3.271,31 € inkl. 19 % MwSt
2.749,00 € exkl. MwSt
Einbau ins ausgebaute Diffenzial
415,31 € inkl. 19 % MwSt
349,00 € exkl. MwSt
Differenzial in den Caterham S3/SV aus- und einbauen
593,81 € inkl. 19 % MwSt
499,00 € exkl. MwSt
Differenzial in den Caterham CSR aus- und einbauen
772,31 € inkl. 19 % MwSt
649,00 € exkl. MwSt


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DREXLER made - WESMO setup. Uncompromising quality and a unique driving experience!

Um den Vorteil und Preis der WESMO by DREXLER Lamellen-Differenzialsperre zu rechtfertigen, bedarf es einiger Erklärungen.

Es werden die drei wesentlichen Punkte und Eigenschaften einer Lamellensperre beschrieben.

  • Die Vorspannung des Lamellenpaketes
  • Die verschiedenen Rampenwinkel der Druckplatten
  • Die Beschaffenheit der Lamellen

Es gibt auf dem Markt einige Lamellen-Differenzialsperren für den Caterham Seven, die sehr schnell die Vorspannung (Preload) verlieren und damit eine weitgehend undefinierte Vorspannung aufweisen.

Die Vorspannung des Lamellenpaketes ist aus verschiedenen Gründen wichtig.

Eine Sperre, die die Vorspannung verloren hat, wird bei langsamer Kurvenfahrt hässliche Geräusche machen, da sich die Lamellen nun im Differenzial frei bewegen können und dadurch klappern.

Das ist für den Einsatz im Straßenverkehr natürlich von großer Bedeutung, weshalb bei für diesen Verwendungszweck die Quaife ATB, ein sogenanntes Torsendifferential, seine Berechtigung findet und sehr beliebt ist.

Leider haben diese Torsendifferential konstruktionsbedingte Nachteile, wie z.B. Dreher beim plötzlichen Gaswegnehmen auf nasser Straße und Durchdrehen des entlasteten Rades, wenn dieses in der Luft ist. Dies ist auf einem Trackday ständig der Fall. Mit einem Torsendifferential kann man auch nicht so gut mit dem Gaspedal lenken – driften. Nimmt man diese Nachteile in Kauf, dann ist das Torsendifferential eine preiswerte und verschleißfreie Alternative zu der hier vorgestellten Sperre.

Durch die Vorspannung des Lamellenpaketes wird der Grundsperrwert der Lamellen-Differenzialsperre vorgegeben.

Nun könnte man meinen, dass bei einem Sportwagen der Grundsperrwert nicht so wichtig ist, da die Sperre bei Volllast sowieso maximal sperrt. Dabei kommt aber ein wichtiger Aspekt zum Tragen. Durch die Vorspannung sind die beiden angetriebenen Räder miteinander verbunden und lassen keinen Drehzahlausgleich zu. Deshalb bevorzugt man beim leichten Seven einen niedrigen Grundsperrwert, um ein Untersteuern in langsamen Kurven zu vermeiden.

Man könnte also bei einem Sportwagen der Annahme sein, dass komplett auf die Vorspannung verzichtet werden kann, da a.) Geräusche egal sind, b.) Einbautoleranzen nicht interessieren und wichtiger c.) ein Untersteuern in langsamen Kurven unbedingt vermieden werden möchte.

Auf der anderen Seite braucht man, gerade bei dem leichten Seven, einen hohen Sperrwert beim Beschleunigen, damit das entlastete Rad nicht durchdreht und folglich Traktion und so wertvolle Zeit verloren geht. Das stört natürlich auch beim Straßenauto und macht dort vor allem den Fahrspaß zunichte.

Nun ist es aber so, dass ein Lamellenpaket in Verbindung mit einem hohen Sperrwert, fahrerisch nur schwer zu beherrschen ist. Das Fahrzeug wird sehr heftig auf Lastwechsel reagieren. Lastwechsel wird vor allem dann provoziert, wenn man in Kurven mit dem Gaspedal den besten Grip auslotet. (Radlastverschiebung / Gripabriss).

Aufgrund dessen ist man auf eine korrekte Vorspannung angewiesen, denn gerade in schnellen Kurven verliert man die meiste Zeit, falls der Grip auf der Hinterachse abreist, man dadurch vom Gas muss, weil das Fahrzeug dann bei hoher Geschwindigkeit plötzlich übersteuert. So werden die Sperren, die in den englischen Caterham Rennserien vorgeschrieben sind, bis zu zwei Mal pro Jahr revidiert, um die Vorspannung wieder zu herzustellen. Es läßt sich leicht ausrechnen, welcher Aufwand jedes Mal betrieben werden muss, von den Kosten ganz zu schweigen: Differenzial ausbauen, Sperre ausbauen, Sperre revidieren und alles wieder zurück. Alles in allem etwa ein Tag Arbeit plus die sehr teuren Ersatzteile.

Hier kommt die Qualität der DREXLER Sperre voll zum Tragen. Diese Sperre verliert die Vorspannung nicht. Somit werden turnusmäßige Revisionen überflüssig. Der Mehrpreis zu alternativen Angeboten ist bereits bei deren ersten Revision ausgeglichen. Somit ist die WESMO Sperre, neben der überlegenen Fahrbahrkeit in jedem Fall die bessere Investition.

    Ein weiterer Aspekt sind die Rampenwinkel der Druckringe und die Anzahl der speziell beschichteten Lamellen.

    In vielen Jahren experimentierte man immer wieder mit gleichmäßigen und ungleichmäßigen Rampenwinkel. Da im Seven eigentlich immer Reifen mit gutem Grip gefahren werden, man eine nahezu 50/50 Achslastverteilung hat und im Seven nur 4 Zylinder-Motoren gefahren werden, ist das Schleppmoment beim Gas wegnehmen und Bremsen zu vernachlässigen. Sperren mit 0° Rampenwinkel im Schiebebetrieb machen „auf“. Die Hinterachse beim Bremsen spürt man damit allerdings deutlich weniger.

    Nach vielen aufwendigen Fahrversuchen über all die Jahre mit verschiedenen erfahrenen Testfahrern, kam man schlussendlich zu dem optimalen Rampenwinkel mit entsprechendem Lamellenpaket.

    Auf das Lamellenmaterial und die Beschichtung möchten wir hier nicht näher eingehen. Dies würde hier zu weit führen und keine weiteren Erkenntnisse zu den angebotenen Alternativen bringen. An dieser Stelle kann man sich auf der Internetseite unseres Technologiepartners limitedslip.de weiter gut informieren.

    Fazit: Alle Differenzialsperren, die auf dem Markt sind, sperren je nach Setup genügend, um die gewünschte Traktion zu erreichen.

    Zusammengefasst weist die WESMO-Sperre jedoch wesentliche Vorteile auf:

    • Die WESMO-Sperre verliert nicht die Vorspannung. Deshalb sind die Investitionskosten zu vernachlässigen, da diese über die eingesparten Revisionskosten amortisiert werden.
    • Im Grenzbereich bleibt das Fahrzeug beherrschbar, da im Vergleich massiv weniger Radlastverschiebung und Gripabriss erreicht wird.
    • Das bedeutet auch für den Amateur automatisch bessere Rundenzeiten.
    • Durch weniger Reibung erreicht man eine geringe Betriebstemperatur, weniger Verschleiß und gleichmäßiger Sperrgrad im Betrieb.
    • Selbst bei den WESMO Fahrzeugen mit extrem hohem Grip, viel Leistung und Drehmoment, sequentiellen Getrieben und unter extremen Renneinsatz ist Verschleiß kein Thema.
    • Von DREXLER produziert - von limitedslip.de / Florian Seibold exklusiv für WESMO gebaut. Alle drei Brandings finden sich auf der Sperre wieder!

    DREXLER Webseite